wolang-reflexion

auf der wolang-konferenz habe ich mich pudelwohl gefühlt, umgeben von omninauten und anderen visionauten. noch schöner wäre es gewesen, die konferenz hätte sich über mehrere, z.b. fünf tage erstreckt, dann hätte ich mehr dieser visionauten ganz entspannt kennen lernen können. besonders schön fand ich die ansprachen von brigitte und kilian und leon. die beiden hätten ruhig noch mehr sagen können, denn sie hatten den wunsch, diese konferenz in die welt zu bringen und dann ist es auch am interessantesten zu hören, was sie zu sagen haben. mir wurde klar, was das konzept „konferenz“ bedeutet: es kommen knapp 200 menschen, man weiß nicht wer, man weiß nicht, welche dynamik sich entwickeln wird, man hat alles vorbereitet und dann muss man sich einfach dem schicksal hingeben und sein kontroll-bedürfnis zurückstellen. ich glaube, mir wäre das eine nummer zu groß – toll das leon und kilian sich da ran getraut haben. sie haben beide auf ihre eigene art eine besondere begabung darin, menschen zu begeistern und menschen zu finden, die gerne mitmachen wollen. die konferenz hätte ja nie in diesem groß-format stattfinden können, wenn sie nicht kommilitoninnen von dieser idee begeistert hätten, sodass ein konferenz-team entstand. außerdem haben sie es geschafft, dass so viele vor allem junge leute nach alfter strömten. das gelang nur aufgrund von freundschaften und weit verzweigten beziehungsnetzen. ich glaube ich habe diese qualitäten, die mit dem unsäglichen begriff „vitamin b“ beschrieben werden immer unterschätzt. in meiner sozialisation habe ich gelernt, dass vor allem leistung zählt. das echte leben lehrt mich eines besseren.

Freya Lintz

Freya Lintz

24 jahre, studentin, witten.

kontakt: freya.lintz@omnibus.org
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wolang-reflexion
1. Juni 2017 | 11:33