Willkommen Omnibus,

in Erfurt. Morgen treffen sich zwei meiner Lebensmittelpunkträume (ich glaube ein Mensch kann mehrere haben). Endlich.

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Das ist das von mir improvisierte Plakat,mit welchem ich teile meines Campus‘ kurzerhand tapeziert habe.

Die ganze Entwicklung,bis hin zum Besuch der Universität, war für mich sehr interessant und wird mich noch eine Weile zum Nachdenken bringen. Auch der Umstand,dass ich Nervosität und affektive Skepsis bei den ‚jungen‘, mit Studenten besetzten Institutionen angetroffen habe,die ich miteingeladen hatte,sich auszuprobieren,wohingegen die ‚bürokratischen Klassiker‘ ganz unkompliziert waren. Wo ist der Sturm und Drang hin?

Jedenfalls sitze ich gedanklich gerade gemütlich in einer guten Stube,voller Wärme und Ruhe,und freue mich gespannt auf die nächsten Tage,vielleicht sogar schöne inhaltliche und inspirierende Gewitter und Schauer,in die ich hinausrennen kann um die Benetzung und neue Vitalität der Umgebung zu feiern.

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Die anderen zu sehen und zu verstehen, hilft zur Klarheit über sich selbst, zur Überwindung der möglichen Enge jeder in sich abgeschlossenen Geschichtlichkeit,zum Absprung in die Weite.

Dies Wagen grenzenloser Kommunikation ist noch einmal das Geheimnis der Menschwerdung, nicht in der uns unzugänglichen, vorgeschichtlichen Vergangenheit, sondern in uns selbst.

-Karl Jaspers

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https://www.youtube.com/watch?v=rNcRqKP-N9c

To be continued. Comme toujours.

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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30. Oktober 2016 | 1:11