…und noch eines seiner schönsten lieder…

opa

wir saßen oft zusammen und haben überlegt, wie können wir das leben schöner machen. wir haben uns’re köpfe hin und her bewegt, dann kauften wir uns bunte drachen. die ließen wir steigen und sie standen hoch im wind und der wind sang sein wildes lied, und am abend sank die sonne dunkelrot über dem naturschutzgebiet.

ach opa, ach opa das ist schon lange her, der wind von damals weht schon lang nicht mehr, ich seh‘ dich im traum mit einem mikrofon, ich kann dich nicht versteh‘ es ist ein traum ohne ton und auf deinem t-shirt steht „wo bleibt die revolution“

wir haben geangelt und fische gebraten, du hattest die tollsten ideen. wir flogen über’s meer in die vereinigten staaten, haben echte indianer gesehen. du hattest ganz viel zeit für mich, du hast mir so viel erklärt, „das wird geh’n“ hast du gesagt, „aber das da läuft verkehrt.“

ach opa, ach opa das ist schon lange her, der wind von damals weht schon lang nicht mehr, ich seh‘ dich im traum mit einem mikrofon, ich kann dich nicht versteh‘ es ist ein traum ohne ton und auf deinem t-shirt steht „wo bleibt die revolution“

du hast gesagt es muss sich so viel ändern und du warst so stark und groß, jetzt hab ich diese komischen träume und werde sie nicht los.

ach opa, ach opa das ist schon lange her, der wind von damals weht schon lang nicht mehr, ich seh‘ dich im traum mit einem mikrofon, ich kann dich nicht versteh‘ es ist ein traum ohne ton und auf deinem t-shirt steht „wo bleibt die revolution“

Freya Lintz

Freya Lintz

24 jahre, studentin, witten.

kontakt: freya.lintz@omnibus.org
Freya Lintz

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…und noch eines seiner schönsten lieder…
30. Dezember 2016 | 11:09