Sprung ins Erfrischende

Nachdem ich mich immer wieder (geht’s den anderen Schreiberlingen auch so? ) ganz hilflos hab paralysieren lassen wenn ich hier einen neuen Beitrag angefangen habe, Abschnitte verschiedenster Länge bereits getippt waren, be-schweißt (in Tokyo ist nach der kürzesten Regenzeit vielleicht überhaupt seit Aufzeichnung, nämlich nur 1 Woche, eine brütende Schwüle ausgebreitet), blitzartig Sätze reinzuckten und dann wieder das Hadern begann, bis hin dann zum großen Scheinschlusstrost, dem Abspeichern als Entwurf (und da versauert jetzt bereits eine Menge) , habe ich jetzt entschieden einfach wieder ins Nass zu springen. Das setzt bei mir (bestimmt auch getrieben von dem Gespräch mit dem Wetter und der näheren Atmosphäre) diese unzähligen Erinnerungen frei, banal aber konkret, gefühlt abstrakt genauso wie schön und weit, an unzählige Sprünge ins Wasser, von Beckenrändern, Wasserfällen, Meeresstränden.
Nach einem Zögern aus Ungemütlichkeit, Grundlos oder Angst,  der Sprung und platsch, alles vorherige löst sich auf und ich gebe mich der Ursprünglichkeit des Elements hin.

Und die Ursprünglichkeit der Zeilen hier war eigentlich zuerst zu verbinden, einzuladen zu Eindrücken und Assoziationen auf anderen Ebenen und ich verliere wieder zu viele Worte um diese eigentlich sonnenklare Idee auszudrücken. Weg mit der Illusion von „erschöpfenden Berichten“, dafür sind mir die Gespräche und Wiedersehen auch viel zu kostbar, auf die ich mich schon sehr freue.

Deswegen versuche ich bewusst in den nächsten Wochen einfach ein paar knappe Rufe dazulassen die ich analog sowieso immer wieder gerne aufgreifen möchte und kann dadurch für mich vielleicht in den letzten Monaten hier das Geschehene der vergangenen Zeit in neuer Art Revue passieren lassen.
Zum Abschluss ein Bilderrätsel bzw. ein Hinweis auf Kommendes:

Und jetzt begebe ich mich super erfrischt mit der Maus hin zum Button. Klick.
またね。

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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3. Juli 2018 | 18:35