sommernachtsreflexionen

children of sanchez – dieses lied haben mir meine brüder bei unserem gemeinsamen urlaub vor zwei wochen wieder in erinnerung gerufen. ich habe es selber gespielt, die tiefe, rhythmische posaunen-stimme auf dem cello. mann war ich da stolz. da tauchen erinnerungen an heiße sommerabende kurz vor beginn der sommerferien auf, im großen saal meiner schule, abschluss-konzert des högy-orchesters oder der högy-bigband und das gefühl, etwas großartiges zu erleben, das alles was ich kann und was ich bin übersteigt. zwischen faszination, ehrfurcht, höchstem glücksgefühl und minderwertigkeitskomplex – das ist die teenage-zeit.

es ist ein einmaliges stück, gemacht für heiße sommerabende: rhythmisch aufwühlend und die trompete singt dazu ihr wehmütiges lied.

eigentlich wollte ich vom kongress erzählen. es waren lebendige, wunderbare tage. nicht aufgrund der vorträge, diese fand ich leider bis auf wenige ausnahmen wie den vortrag von otto scharmer wenig inspiriert, sondern aufgrund der vielen begegnungen. als eingefleischter waldi traf ich natürlich einen haufen leute, aber auch neue bekanntschaften ereigneten sich, wie die mit einem nürtinger, der circa zehn jahre vor mir meine schule besucht hatte und mit dem ich ein wunderbares gespräch führte. wunderbar, wunderbar ist die kuh mit pferdehaar. ich glaube, dass ich ihm mut gemacht habe. außerdem haben wir yunus und milena kennengelernt, zwei neue mitfahrerinnen, auf die werner sich freuen kann. unser schenken-seminar kam zu einem guten abschluss und zu allem überfluss war auch die omnibus-crew bester stimmung. für diese zeiten des überflusses bin ich dankbar.

Freya Lintz

Freya Lintz

24 jahre, studentin, witten.

kontakt: freya.lintz@omnibus.org
Freya Lintz

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sommernachtsreflexionen
20. Juni 2017 | 23:38