sanierung

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ich fühle mich gekränkt. zum ende des jahres habe ich des öfteren mit dem gedanken gespielt, meine ausbildung am institut für waldorfpädagogik abzubrechen. das lehrer-schüler-verhältnis ist an vielen stellen festgefahren. ich fühle, dass meine dozentinnen ,,lehrer“ sein wollen und zwangsläufig die bedürfnisse ihrer ,,schüler“ aus den augen verlieren…

ich fühle mich beleidigt durch die anwesenheitspflicht, die in den lehrveranstaltungen peinlich genau kontrolliert wird. und fange erst langsam an wieder zu gesunden…

 

,,Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes.“ Rudolf Steiner

wenn ich dieses zitat ernst nehme – und das tue ich – dann macht schulpflicht keinen sinn, anwesenheitspflicht macht keinen sinn, prüfungen machen keinen sinn und jeder gute ,,unter-richt“ sollte mit der frage beginnen: hallo, wie geht es dir? was willst du heute machen? brauchst du hilfe?

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in den letzten wochen habe ich hier am institut den versuch unternommen, eine abstimmung unter den menschen in die wege zu leiten, wo jeder selbst sich mit der frage beschäftigt, ob er für lehrveranstaltungen eine anwesenheitspflicht sinnvoll findet. in den pausengespräche habe ich vereinzelt und in gruppen gespräche unter studierenden angeregt, habe mein thema dem stura vorgetragen, die institutsleitung und einzelne dozentinnen befragt. mehr dazu im nächsten beitrag…

bis dahin schicke ich euch liebesgrüße aus dem mal-atelier (ich habe jetzt mich auch einmal an einem linol-schnitt versucht):

Fragezeichen

 

Jonas

Jonas

28 jahre, witten
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6. Februar 2017 | 17:51