Raumschiff Omni-Preis-Voll

Es ist 6 Uhr Morgens. Unser Raumschiff ist stark am schwanken. Die kosmopolitischen Stürme durchwehen den Raum. Wolkenartige Gebilde treiben sich in rasender Geschwindigkeit.

Bis 6Uhr45 harren wir in unseren Betten aus. Dann stehe ich aber auf. Denn die Crue muss gefüttert werden. Ohne feinausgewählte Kost werden wir diesen Sturm nie überleben können – dachte ich mir noch als ich im Bett lag.

Irgendwie wurde die Uhr eine Stunde zurück gestellt – liegt wohl an einer Fehlfunktion des Raumschiffsystems.

Also gehe ich in den Feinkost-Bereich – schalte aber erst die Gravitationskräfte an – damit wir auch runter kommen können. Unser Schiff schwankt immer noch.­

Ich nehme einen Löffel Honig zu mir. Das Omni-Preis-Voll-Raum-Schiff ist erquickt. Es fährt in einen erhellteren Bereich des Onto’s ein, als Werner Küppers gerade die Treppen runter kommt. Jetzt speisen wir ein Frühstück, damit das Schiff in voller Kraft und Bewusstsein die  Sonnen-Sphäre  und ihre turbulenten Löwen-Stürme überstehen kann.

Die Sonnen-Sphäre bietet leider keine Toilette an, also musste ich bei den heute unglaublich starken Löwen-Stürmen hinaus schwimmen und in die Botanik meine Gewässer einleiben. Bald jedoch müssen wir unsere Flügel wieder auffahren, denn wir kommen der Monden-Sphäre näher. Gut das wir die Goldflügel auftanken konnten, als einer der 8 Stromanschlüsse frei wurde, haben wir in geeilter Aktion dies vollbracht.

Auffahren! ruft der alte Jedi Da-Lang.

Ich trinke eine große Tasse frischen Espresso und rufe Lebendigkeit Sei. Mit einem mächtigen und aber auch eleganten Schlag sehen wir sie ausgebreitet am morgendlichem Himmel.

Wir sind in die Monden-Sphäre eingeflogen.

Jetzt kommt es auf volles Bewusst-Sein an – gut das wir Wärme und Kraft tanken konnten. Der Flug nimmt die Richtung Erde ein. Ein Planet mit vielen Sagen und Geschichten, Kriegen und Krisen – aber auch wunderschönen Gärten – muss man dazu sagen!

Wir sind bereit für den Flug durch die Kälte der Monden-Sphäre und ihren Silbersplitternackten-Stürmen.

Nach abenteuerlichen Kämpfen und Krämpfen kommen wir der Erde näher. Die Begegnung mit den Dichtern und Denkern, die auf dem Mond ihre Rente verbringen, wird uns in Erinnerung bleiben.

Langsam aber sicher kommen wir der langersehnten Erde näher. Wir freuen uns schon innerlich, denn der Honig war uns schon fast ausgegangen und wir hätten unbedingt nachtanken müssen, wollten wir auf weitere Abenteuer.

Die Silhouetten der Erden-Sphäre sind schon zu erkennen.  Noch ein Flügelschlag…

Und wir sind angekommen!

Um zu schauen, wie einige der Menschen hier Bauen – gehen wir jetzt ins Bauhaus Museum.

Um zu bauen, muss man schauen, um zu schauen, muss man hören, um zu hören, muss man schmecken, um zu schmecken , muss man riechen und lecken.

Hier auf der Erde stürmt es auch. Trotzdem sing wir bereit hinaus zu gehen.

Denn die Welt wartet in inbrünstiger Sehnsucht auf den Menschen, denn sie will auch endlich spielen.

 

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Raumschiff Omni-Preis-Voll
29. Oktober 2017 | 10:08