’neue ufer‘

zwei ereignisreiche impulsive wochen liegen nun hinter mir – so viele schöne menschen durfte und darf ich erleben, sodass ich mich das ein oder andere mal kneifen muss um die erlebnisse zu würdigen – zweisiebzehn scheint ein aus der persönlichen perspektive gesehen schönes jahr zu sein und ich fühle mich dabei otter-wohl.

in köln – meinem neuen mikrokosmos – bin ich weich gelandet.

die landung am vergangenen mittwoch war jedoch alles andere als sanft.
meine kollision mit einem abbiegenden silberpfeil ist letztendlich glimpflich verlaufen und ich bin mit wenigen blessuren und einem schrecken davongekommen. ein gebührendes dankeschön möchte ich an dieser stelle meinem neuen rucksack, meiner „schmutz“-wäsche, dem nicht mehr ganz so frischen grünen spargel und den saftigen roten erdbeeren, die den zusammenprall leider nicht überlebt aber entscheidend gedämpft haben, aussprechen.
so schnell werde ich wohl nicht mehr auf einen drahtesel steigen…

das soziale nest, welches sich ein guter freund vom bodensee über die letzten beiden jahre in mühevoller kleinstarbeit aufgebaut hat, nimmt mich warmherzig auf – somit ist von langeweile keine rede und es gilt jeden tag aufs neue die schier grenzenlosen kulinarischen angebote kölns auszukosten – was für mich derzeit der größte luxus ist.

nächste woche werde ich wieder in see stechen und zurück auf die alanus-insel schippern – hoffentlich lässt sich diese aufregende und exotische insel in zukunft als „bewohner“ erkunden – wer weiß was mich in zweisiebzehn noch erwartet.

moritz

moritz

24 jahre, köln.

kontakt: moritz@kuehnle.net
moritz

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’neue ufer‘
2. Juni 2017 | 10:58