Life wins. Life always wins.

Das ist eine Zeile aus einem Buch,welches ich sehr sehr liebe,welches mich zum Staunen gebracht hat,welches…ach. Für mich ganz persönlich hat es zu mir und gleichzeitig aus mir gesprochen beim Lesen,ich war quasi im Gespräch mit dem Buch.
Jedenfalls wurde ich heute (mal wieder!) an diese Zeile erinnert.

Wow. Und Leute,jetzt an die Stelle dieser Zeilen hier hatte ich schon viel geschrieben,kurz gehadert,wieder abgesetzt, könnte total überladen,weil ich begeistert bin von so vielem,was um mich herum goethet,schillert, hölderlint,aber ich konzentrier‘ mich,werde einiges portionieren – auch wenn sich gedanklich ohnehin schon viele viele Einträge bereits angestaut haben… Drama. Entschuldigt.

Jedenfalls…
Die ganze Woche und Rückkehr an die Uni war wunder…

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-und das geb‘ ich gleich weiter an euch alle Freunde, und hier direkt an die Mitautoren!!
Inhaltlich bin ich fasziniert von dem,was vor mir in diesem Semester schillern wird. Ein Philo-Seminar zu Karl Jaspers (Existenzphilosoph und gleichzeitig Befürworter direkter Demokratie,irgendwie schelmisch…), Sprachkurse, quasi aus Versehen reingeschlittert in einen Kurs zu ‚Exotismen in der globalen Kunstgeschichte‘ und und und. Wow. Vielfalt.

Gleichzeitig wurde ich ganz oft von wunderschönen „Wiedersehen“ überrascht.
Dazu muss ich sagen,dass sowohl Erfurt,als auch der Campus quasi eine magische Größe haben. Einerseits schon gewisse Ausmaße,also größer als Castel-Kues (Christopher,Grüße an dich,und bitte hilf‘, wie schreibt man das nochmal ;)) immerhin Landeshauptstadt – also Erfurt jetzt – noa),die zumindest selbstironisch an Mondanität schnuppern lassen, andererseits ist man verblüffenderweise zu Fuß in gefühlt 15 min überall. Jedenfalls sitze ich gestern mit ein paar Komilitonen,und wir denken über ein paar bescheidene Artikel für die Uni-Satirezeitschrift nach,auf dem Dachboden ‚des Speichers‘,als plötzlich drei Köpfe aus der Treppe rausluken,sich umschauen ob noch Platz ist,ganz auf die Etage treten. Ich schaue kurz auf. Wir sehen uns,und Fallen uns in die Arme. Drei tolle Freunde von mir. Wir haben uns dann den Sommer nicht mehr gesehen gehabt in Erfurt (über die Semesterferien war ich viel auf dem Sprung). Wir lachen,sprechen,und auf einmal fällt mir in großem Staunen auf,dass ihr Deutsch im Vergleich zu vor einem Jahr (als wir alle zum ersten Mal in unserem Leben nach Erfurt kamen) so so viel besser geworden ist. Ich bin tief berührt. Und sie haben mal so nebenbei die beste und schönste Antwort auf den oberzynischen Kommentar „warum bleiben die nicht dort und kämpfen für ihr Land“ gegeben. Tja,wir alle haben hier eben eine „Omnibuciòn“ zu gestalten,habe ich das Gefühl.

Und in Anlehnung an Sofias Fäden:
Diese Rose habe ich auf einem ausgedehnten Nachtspaziergang gerade eben,so ‚komponiert‘ an der Haltestelle gefunden…

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Und dann sehe ich auf Werners Blog,einen so schönen und interessanten Besuch heute. はじめまして。また日本。

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Ach und es gebe noch so viel mehr…bis später.

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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Life wins. Life always wins.
20. Oktober 2016 | 2:20