innehalten

die atmosphäre und die gespräche auf dem mitarbeitertreffen in wiesbaden haben mir sehr gut gefallen. wir waren ein kleiner kreis und es wurde dicht und ehrlich von sich berichtet. dabei tauchte immer wieder das bild des „nach innen gehens“ auf unterschiedliche art und weise auf. auch ich habe ja in meinem letzten beitrag geschrieben, dass ich mich jetzt am omnibus immer wieder zurückziehen möchte. da fiel mir ein lied von funny van dannen ein, das ich vor circa 6 jahren oft als ohrwurm hatte. es ist ein bisschen kitschig, aber auch einfach schön. der refrain geht so:

innehalten, in sich gehen

auch mal nach der seele sehen.

denn es ist schön wenn man sie gekannt hat,

bevor sie wieder weiter wandert.

den sonntag haben wir auf der biogartenmesse im schloss türnich verbracht. am samstagabend, als wir bei dunkelheit ankamen und nach wildem rumrangieren endlich standen, war ich ein bisschen genervt. was sollen wir hier dachte ich. es ist zwar wunderschön, aber was bringt das? am sonntag wurde ich dann besänftigt, denn zum einen kamen viele leute an den omnibus, denen wir von unserer arbeit berichten konnten, zum anderen merkte ich, wie hier fänden gesponnen und verbindungen geknüpft wurden. den alten grafen, seine freundin und seinen sohn, die ich schon aus einer ndr-dokumentation kannte, zu erleben und festzustellen, was das für tolle menschen sind, war wirklich schön.

aus düren berichte ich morgen.

Freya Lintz

Freya Lintz

24 jahre, studentin, witten.

kontakt: freya.lintz@omnibus.org
Freya Lintz

Letzte Artikel von Freya Lintz (Alle anzeigen)

innehalten
24. April 2017 | 21:20