Im Osten Neues

Kommende Woche also die Urabstimmung, an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

Die Unterschriften hatte ich nach 3 Tagen zusammen, es wäre vielleicht sogar schneller gegangen.
In jedem Fall war das ein schöner Kontrast zu zähflüssigen Auseinandersetzungen in Sitzungen. Auf der Mikroebene eine wunderbare sinnliche Erfahrung, schon jetzt, die großen Spaß gemacht hat. Und obendrein faszinierend war.
Warum sollte das alles nicht auch auf der Makroebene funktionieren…?

 

Alles um uns herum wetzt anscheinend hin und her, erst recht die Informationen, aber unsere Gedanken und Kreativität sind lahm und träge geworden. Anders kann ich mir die Fülle an reflexhaften Widerstrebungen nicht erklären. Immerhin, manchmal reicht der kleinste Spiegel für den jeweiligen „Einwand“ und siehe da, schöne, produktive Verduztheit.
Von Details berichte dann in den Abstimmungstagen nochmal.

Die Tage rauschen dahin, die Schlagzahl ist wieder immens hoch, mais ca roule.
Gleichzeitig ist mir das hier in den Schoß geflogen: „Im Osten sind die Studenten glücklicher“ (http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/727021/Deutschland_Im-Osten-sind-die-Studenten-gluecklicher), und richtig schön subjektiv, kann ich mich damit voll identifizieren. Gleichzeitig sind bestimmt die meisten „Wessi-Studis“ eine Ausnahme, die die Regel bestätigt..;)


Auf einem entschleunigenden Spaziergang durch meine Lieblingsgasse in Erfurt merke ich, wie gern ich die Stadt gewonnen habe, wie ich meine heimlichen Inseln städtischer Alltagsinspiration innerlich kartographiert habe. Kann es sein, dass ich hier immer gerne zurückkommen werde?

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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2. Juli 2017 | 1:24