Ich Bin Ja Schon Drin! und Lebendigkeit Sei!

Liebe Wo-Lang Gemeinschaft und Wo-Lang-Blog Leser,
Ich möchte hiermit feierlich ankündigen, dass fortan ich zum Blog, als auch zurzeitiger Omnibus-Fahrer, beitragen möchte, und bedanke mich nochmal herzlich für diese Einladung!
Ich bin gerade in der östlichsten Stadt Deutschlands und die Sonne geht in Polen auf, das merke ich hier auch, wie auch im Sommer bei Frankfurt an der Oder in Slubice, dass dort eine gewisse Schönheit lebt, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann, in den Herzen der Menschen.
Nach der Wahl haben anscheinend viele Menschen ihre Neugierde vergessen, und laufen nur noch am Bus vorbei, liegt aber auch an der Wetterlage und der misslichen Lage dieser Prunken Stadt, in der sich wenig autonome Lebendigkeit entfaltet, soweit ich dass bis jetzt beurteilen kann, und von der Oberfläche sieht man ja nicht direkt alles.
Ich bin nun auf eine spannende und lehrreiche, zweite Mitfahrt im Omnibus für Direkte Demokratie in Deutschland gespannt, bis in Wiesbaden am Schloss Freudenberg, wo wir alle uns womöglich abschließend treffen werden.

Eines ist mir klar geworden, wer nicht tut, aus Herz und Glut, der verursacht Blut. Das ist durchaus radikal gesagt, was ich meine, ist, ein Handeln aus innerer Lebendigkeit und Fülle. Das Notwendig wäre, für ein Miteinander, das die Freiheit des Einzelnen würdigt, um umso mehr Blüten in Eleganz hervorsprießen zu lassen. Ein Handeln das sich sozusagen dem Menschheitlichem anschließt, das über dem Parteientum, Nationalentum, Gruppentum steht, welche  das   Arbeiten aus der eigenen Tiefe und Höhe blockieren, sich nicht an heutigem Bürokratischem Dogmatischem System Getue entwürdigen lässt, sondern ja dahin eben strebt, wo es quilt und lebt, wodurch Realtiäten sinnlich Real werden können, Verbundenheit spürbar, das Weben der Welten fühlbar.

Ein Handeln aus der Natur heraus, die wir ja im erweitertem Sinne sind. Wenn wir das wollen, wollen wir uns ja nicht an Scheinheiligem ergötzen, sondern fühlen was aufstrebt, aus den Tiefen der heutigen Notwendigkeiten, und feierlich Streben und Werden, hier gemeinsam auf Erden. Dieses innerstes Streben ist mir Leben geworden, da wo Demut und Liebe zur Welt entstand, da wo mein Fühlen offen war, und mein Gemüt bedacht, mein Handeln zart und sacht.

So entstand nun das Projekt „Einheit-Schaffen“, worüber Jonas Meyer  mit mancherlei Bild so schön berichtet hat, welches sich als ewigen Prozess betrachtet, indem das direkt Fühlbare durch die Realität der Verbundenheit durchdringt werden soll, jedes Wesen seinem innerem Ideal folgen darf, denn was kann das Leben besser machen als Lebendigkeit, oder den Menschen als Menschlichkeit.

Das Fördern der Vereinigung aller Wesen mit sich Selbst, mit ihrem Ideal sozusagen, sodass sie in werdender Frühlingssymphonie werden und fröhlich untergehen, denn sie wissen, sie entstehen immer neu in wandelnden Gestalten, und nur so ist ja ein lebendiges Recht auch zu erzeugen. Ist nicht die Erkenntnis der Fülle und Weite die Bedingung auch für das Zusammenarbeiten und Teilen, Geben, für ein Vertrauen in den Mitmenschen, das es sich um fähige fühlende wahrnehmende Menschen handelt, unglaublich wie schlecht der Mensch sich redet, unerstaunt ist jedoch mein Gemüt, denn man sieht wo es sich um Desinteresse zum Leben handelt. Das sich nichts wandeln würde, bei  gestalterischen Zusammenarbeiten, bei Volksabstimmungen, im erweitertem Sinne. Das ist ja auch meine Stimme, dich sich dem ganzen fügt, und es eben nicht genügt, sich nur auf sich zu beziehen, sondern dass sie im Vorüberziehen von Rhythmen eine der vielen ist, die auch in mir selbst, in meiner Tiefe leben.

Nur so ist dem Menschen Freiheit gegeben, wenn er sich erhebt zur Einheit des Ideals, und aus diesem schöpfend sich in die Welt hinein penetrieren kann, in freien Entscheidungen, in der Wahl von sich Selbst, als parteilosen Repräsentanten der Menschheit- hohe Worte, doch ich will ja raus aus der Verklemmtheit des Schlamms der illusionären Einbildungen unsere Zeit zu Einbildungen der Wirklichkeit, einer Poesie des Lebens mich anbietend. Und fliegend und strömend singt die Seele, und Ichhaftigkeit dringt als Sonnenstrahlung  der Freude (3D und 360 Grad) durchdringt dieses.

So sage auch ich: Lebendigkeit sei, wie Andreas Weber und Hildegard Kurt, in ihrem Manifest zum Anthropozän.

Hier noch die Haupt-Kalligrafie-These der Ausstellung, etwas geremixed mit meinem Smartphone, die eben, eben erwähntes in Kürze hervorheben möchte.

Ich freue mich, dem Wo-Lang mich, mit euch öffnen zu können!

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9. Oktober 2017 | 21:12