Etwas ruft aus der Zukunft

Zurück in Erfurt. Das Semester nimmt auf eine bisher angenehme Art an Fahrt auf. Neue, spannende Kontexte ergeben sich, meine Neugier wetzt umher. Gleichzeitig ahne ich wie wohltuend eine bestimmte Manufaktur in einigen Monaten wäre.

 

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Plötzlich ereilt mich diese Chiffre, die ich in sich überschlagender Aufregung entschlüsseln durfte:

„Monsieur, aus dem Nichts potenziert sich die Bekanntheit des japanischen Versandhandels! Die Partnerschaft begründenden Freundschaftsspiele zu Beginn des eigenen Auslands-Jahres. Besser wird’s nicht!“

Ich bin baff.

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Etwas ruft aus der Zukunft?!…

Das schöne an dieser Art ‚Fatalismus‘ ist,dass er mir offen und unsicher als Möglichkeit auftaucht, vor allem aber analog. Ja,ironischerweise ist eine Online-Plattform ein Akteur, verhandelt wurde aber auf analogem Wege,und so werden auch die Spiele ausgetragen und der Kontext in einem Stadion in Tokio ist für mich vielfältig, zufällig und lebendig denkbar. Auch ein Buch (dazu übrigens später irgendwann mehr!), das ich jetzt seit einem Jahr ‚zufällig‘ im Augenwinkel hatte, beim steten passieren eines Regals in der Unibibliothek und jetzt ausgeliehen habe und es mit den ersten Seiten die ich aufschlage gleich lossprudelt, ist so ein analog-fatalistischer Vorgang (zumindest als gedankliche Spielerei meinerseits).

Ich genieße das mal, denn es schwant uns vielleicht noch etwas anderes, während wir hier ganz selbstsicher uns aller Narrative entledigen, inklusive der Absage, selber welche zu schöpfen. ‚Digitaler Fatalismus‘:

www.spektrum.de/news/wie-algorithmen-und-big-data-unsere-Zukunft-bestimmen/1375933

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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17. November 2016 | 22:23