Ergebnis?

Vielleicht haben einige von euch bereits eine Weile darauf gewartet, entschuldigt, dass ich ein bisschen im Verzug bin, hier also das „Ergebnis“ der Urabstimmung über den Abbafin:


Das wurde auf Facebook veröffentlicht. Normalerweise nutze ich dieses Medium nicht so viel zur öffentlichen Kommunikation, mir ist das direkte Gespräch lieber, aber nach dem ersten Kommentar, habe ich es nicht ausgehalten. Ist das meine Wunde?


 

 
„Asymmetrische Demobilisierung“, ein neues Modewort der Politologen, hat hier also voll gefruchtet, um immerhin das nötige Quorum (265 Abstimmende – die bei der Unterschriftensammlung, als ich noch in Vorlesungen gehen konnte, im Nu zusammen waren…) zu verhindern.
Es ist faszinierend, wie Mikro- und Makro-Ebene verschmelzen. Schon hier, in diesen lebensnahen, alltäglichen Räumen wurde der Prozess rund um den Abbafin zu einem großen Entdeckungsfeld, bei dem ich die ganzen Werkzeuge der vielen ((post)strukturalistischen) sozialwissenschaftlichen Theorien, die ich studiert habe, mitnehmen konnte und sehr schillernde Funde bekommen habe…

Ein Teil des Problems, vor allem aber auch der Erfahrung dieser Tage war, dass manche Leute z.B. den (versteckten) Weg zur Abstimmungskabine zwar gefunden haben, sogar recht enthusiastisch, dann aber so etwas verlautbarten wie: „So, wo können wir denn hier jetzt Enoch unterstützen?“… wumms, ein Schlag in den Spiegel.
Oder im Nachhinein einzelne, halbinteressierte Fragen wie: „Und, was kam jetzt eigentlich bei deiner ganzen Sache da raus?“, „Was heißt das Ergebnis jetzt?“… wumms, ein Schlag in den Spiegel.

Naja, Scherben bringen Glück?!…

Hoffentlich, denn das wünsche ich uns allen, auf unserem (Ausbildungs-)Weg zu „Spiegelmeistern“.

Ich habe jedenfalls meine Antwort auf die Frage, was dieses „Ergebnis“ denn heiße, gefunden…

Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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Ergebnis?
27. Juli 2017 | 23:40