B&B

Bochum und Beverly Hills. Aus diesen beiden Zutaten scheint eine überraschend schöne Straße gegossen zu sein,die plötzlich nach ein,zwei Abbiegungen von einer Hauptader der Stadt aufgetaucht ist. Wir stehen an einen breiten Gehweg samt Baumallee geschmiegt vor der Sharoun-Kirche,was kurzerhand zu unserer „Wochenend-Haltestelle“ avancieren durfte.

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Nach einer intensiven Woche konnte ich mich nicht so sehr auf das Seminar fokussieren,welches hier stattfand,bin aber umso dankbarer für die ‚aktive Erholung‘ und Reflexion, die ich in zwei interessanten und unvorhergesehenen Gesprächen und Begegnungen heute gefunden habe.
Eines davon war mit Freya, begleitet von unserer „Entdeckung der Langsamkeit“ beim Spülen.

Dann habe ich ganz unverhofft einen Roman entdeckt,auf den ich schon sehr gespannt bin (ebenso wie auf den oben zitierten,denn ich auch noch überhaupt nicht kenne – aber kann er denn schlecht sein,bei so einem Titel..?!)

Ich liebe das,vor einem (z.B. städtischen) Bücherschrank zu stehen, bei dessen Inventar man bescheidene Dankbarkeit spürt, für diese schelmischen Geschenke des Zufalls,die einem die Bestseller-Listen,Projekte Gutenberg oder Anordnungen in Buchhandlungen nicht hätten geben können.
Minifatalismus.

Ach ja,und da ist noch dieses super emsige und flinke Eichhörnchen,das heute den ganzen Tag um den Omnibus wetzte. Ich habe mich noch nicht entschieden,ob es ‚Chip‘ oder ‚Chap‘ ist (der ist wieder für den Kinder-TV-bewandten Teil der Leserschaft aus den 90ern, denn ich mir vielleicht nur einbilde..) :

Hier sollte jetzt ein Foto sein. Habe morgen nochmal hoffentlich die Gelegenheit es vor die Linse zu bekommen. Dann zieh‘ ich hoffentlich schnell genug,inspiriert von der Vorlage der jetzigen ‚glorreichen Sieben‘,die Werner und ich vorhin im Omnibus-Kino gesehen haben. (Auch da eine überraschende Trilogie,die wir gefunden haben,und auf deren Komplettierung ich mich jetzt schon freue!)
Falls nicht,und ihr bis hierher gelesen habt,dann dürft ihr mit mir peinlich berührt sein.

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Enoch

20, studi, 世界人, erfurt.

kontakt: enoh.tabak@uni-Erfurt.de

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9. Oktober 2016 | 1:39