Alles inklusive

So heißt ein deutscher interessanter aber leicht verstörender Film und dieser Titel ist auch passend für meine aktuelle Situation, denn ich verbringe eine Woche Türkeiurlaub mit meinem Vater in einer riesigen Hotelanlage. Hier ist alles dabei, Essen an mehreren Buffets fast durchgängig reich bedeckt, Drinks kann man immer bestellen, Handtücher kann man sich immer holen, jeden Abend Shows und jeden Abend eine andere, danach Livemusik und Disko, die Betten werden jeden Tag für dich gemacht, Draußenpool, Drinnenpool, Hamambad, Sauna, Fitnessraum, Kinderprogramm, Aqua-Gym… Man kann eigentlich bei der Ankunft in diese Welt eintauchen und erst bei der Abreise aus diesem Schlaraffenland wieder auftauchen. Hier ein paar Bilder aus dem Schlaraffenland.

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Ich wage aber doch den Blick über den Tellerrand, da ich ja nicht nur zur Entspannung und zum Sonnenbaden in die Türkei geflogen bin, sondern auch, weil mich das Land sehr interessiert. Ich war bisher noch nie in einem muslimischen Land aber habe in den letzten paar Jahren immer stärkeres Interesse an der orientalischen Welt gefunden, sicher auch durch den „Arabischen Frühling“ (was immer das auch bedeuten soll) und den Syrien-Krieg. Ich bewundere oft die Türken, Kurden oder Afghanen, die ich so über die Jahre hinweg kennengelernt habe, für ihr unschlagbares Rhythmusgefühl (gegen das unser europäisches jämmerlich erscheint), ihren Familienzusammenhalt und ihr menschliches Miteinander.

Und so erblicke ich hier in Lara, einem „Vorort“ der anderthalb Millionenstadt Antalya von unserem Hotelsteg aus das Taurusgebirge.

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Dann haben wir uns noch weiter hinaus getraut und sind einmal um die Millionenstadt herum gefahren und in das Taurusgebirge hinein. Da gab es zum Beispiel Feuer, das aus den Felsen kam oder ein Restaurant über dem Fluss.

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Und gestern haben wir uns dann hinein getraut. Wir sind mit dem Bus nach Antalya reingefahren und haben dann die sehr gepflegte und wunderhübsche Altstadt durchbummelt und wurden auf dem Bazar zum Geschäfte machen angeregt.

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To be continued.

Freya Lintz

Freya Lintz

24 jahre, studentin, witten.

kontakt: freya.lintz@omnibus.org
Freya Lintz

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Alles inklusive
3. November 2016 | 18:32